Das autonome Zeitalter: Konsumentenreaktionen auf technologiegetriebene Phänomene

Von Jenny Lena Zimmermann
Von Jenny Lena ZimmermannJenny Lena Zimmermann ist Nachwuchsforscherin 2025 - BVM/VMÖ/SWISS INSIGHTS in der Kategorie Dissertation. Die Arbeit beleuchtet, wie Konsument/innen autonome Technologien wahrnehmen und welche psychologischen Hürden ihre Akzeptanz prägen.
Die Idee von künstlichem Leben und Robotern reicht über 2.500 Jahre zu antiken griechischen Mythen zurück. Erst heute jedoch prägen autonome Technologien unseren Alltag in rasantem Tempo. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben und Entscheidungen—von Staubsaugerrobotern bis hin zu KI-Chatbots—und versprechen Komfort sowie Effizienz. Gleichzeitig stellen sie Konsument*innen jedoch vor neue Herausforderungen.
Die Dissertation untersucht, wie Konsumentinnen und Konsumenten autonome Technologien wahrnehmen, welche psychologischen Barrieren deren Akzeptanz hemmen und welche Faktoren sie fördern können. Im Zentrum der Arbeit steht der innere Konflikt zwischen dem Bedürfnis nach Kontrolle und der Abgabe von Aufgaben und Entscheidungen an Technologien. Darauf aufbauend untersucht die Arbeit konkrete Interventionen—wie die Vergabe von Spitznamen an autonome Technologien sowie das Design ihrer Selbstbewegung—in einer Reihe empirischer Studien. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu gewinnen, wie autonome Technologien so gestaltet werden können, dass sie das Leben von Konsument*innen bereichern und damit praxisrelevante Impulse für Unternehmen und Wissenschaft zu liefern.
