Seitenanfang

Wandel und Zukunft der Marktforschung in Unternehmen 08.09.2020 / Branchennews

110 Teilnehmer verfolgten auf dem Regionalabend Berlin-Brandenburg am 3. September virtuell und überregional einen spannenden ESOMAR-Studienimpuls und eine hochkarätige Podiumsdiskussion unter Marktforschern verschiedener Unternehmen.

Auf welche Herausforderungen und Veränderungen müssen betriebliche Marktforscherinnen und Marktforscher derzeit reagieren? Welche neuen Aufgabenfelder und mögliche Lösungsansätze zeichnen sich für die Zukunft ab? Zu diesen Kernfragen bot der virtuelle Abend via Zoom auf vielfältige Weise Orientierung.

Christoph Welter (ESOMAR Country Representative Deutschland) und Co-Autor David Smith stellten einführend mit einem Impulsvortrag Ergebnisse aus einer internationalen Befragung von Unternehmensmarktforscher/innen vor. In der ESOMAR-Studie "How to demonstrate the value of investing in customer insight" stand ursprünglich die Frage nach dem Return on Insight Investment (ROI) im Zentrum. Eine sehr betriebswirtschaftliche Fragestellung also, die über die Wertschöpfung von Insights im Unternehmen reflektierte. Basierend auf den Studienergebnissen lassen sich die wesentlichen Herausforderungen für die Marktforschung der Zukunft plakativ mit der Formel „faster, better, cheaper and deeper“ auf den Punkt bringen. Darüber hinaus jedoch ist in Zukunft v.a. ein Allrounder gefragt, der die verschiedenen betrieblichen Datenquellen integrieren und in eine sinnvolle Story übersetzen soll.

An diese Thesen knüpfte eine Podiumsdiskussion mit deutschen Unternehmensmarktforscher/innen an. Yvonne Engler (Bayer), Susanne Stahl (Kao Germany), Anja Strauss (Carl Zeiss Meditec), Sebastian Syperek (Deutsche Bahn, DB Vertrieb) und Martin Wysterski (idealo) umrissen ein durchaus differenziertes Bild der Unternehmensmarktforschung in Deutschland.

Zum vollständigen Veranstaltungsbericht 

Zurück