Seitenanfang

Maßnahmen der Bundesregierung zu Erleichterungen für Kurzarbeit 12.03.2020 / Branchennews

Auch unsere Branche ist bereits oder wird von den Auswirkungen der „Corona-Krise“ betroffen sein und möglicherweise mit Absagen oder Verschiebungen von Projekten und Aufträgen zu kämpfen haben. Vor diesem Hintergrund weisen wir Sie auf die Maßnahmen der Bundesregierung hin, die den Unternehmen helfen sollen, die Auswirkungen der Verbreitung des Coronavirus zu bewältigen.

Das wichtigste Instrument ist das Kurzarbeitergeld. Informationen dazu finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit:

Die Bundesregierung hat beschlossen, den Zugang zu Kurzarbeitergeld zu erleichtern. Der Gesetzentwurf soll im beschleunigten Verfahren in der ersten April-Hälfte in Kraft treten. Damit werden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt und die Leistungen erweitert:

  • Wenn auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten (diese Schwelle liegt bisher bei 30 Prozent der Belegschaft).
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit künftig vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen.

Quelle: Bundesregierung

Weitere wichtige Informationen für Unternehmen zu den Auswirkungen von „COVID-19“ sind beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag zu finden.

Zurück