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Nachwuchsforscher 2019 - BVM/VMÖ/vsms

An den Hochschulen werden viele Forschungsfragestellungen diskutiert und entwickelt sowie Impulse für die Weiterentwicklung in der angewandten Forschung in Instituten und in der betrieblichen Marktforschung gegeben. Studenten und Doktoranden setzen sich bereits im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten intensiv mit dem Methodenspektrum der Marktforschung auseinander und geben sehr oft wertvolle Impulse zu deren Weiterentwicklung.

Der Preis der Deutschen Marktforschung ehrt den wissenschaftlichen Nachwuchs für hervorragende empirische Forschungsarbeiten und möchte zur Diskussion zwischen den Universitäten und der Praxis in Instituten sowie Unternehmen beitragen. Es werden daher Leistungen gesucht, die in besonderem Maße eine gelungene Synthese von anspruchsvoller Methodik und hoher Praxisrelevanz aufweisen. Dieser Preis wird mit dem VMÖ Verband der Marktforscher Österreichs und seit 2016 auch gemeinsam mit dem vsms Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung verliehen. Aus diesen drei Ländern können Abschlussarbeiten am Wettbewerb teilnehmen.

Masterarbeiten (oder gleichwertige Arbeiten wie Magister- oder Diplomarbeiten) und Dissertationen werden jeweils getrennt prämiert. Nach der ersten Bewertungsrunde werden die am besten bewerteten Einreichungen – maximal drei Arbeiten je Kategorie – nominiert und als Shortlist veröffentlicht.

Die Gewinner werden anlässlich des 54. Kongresses der Deutschen Marktforschung am 20. und 21. Mai 2019 in Hamburg bekanntgegeben und geehrt.

Der Gewinner in der Kategorie Dissertation und der Gewinner in der Kategorie Masterarbeit erhält je 1.000 Euro Preisgeld. Der Preis ist mit einer entsprechenden Urkunde verbunden.

Teilnahmebedingungen

  • Eingereicht werden können Dissertationen sowie Master-, Diplom- und Magisterarbeiten (keine Bachelorarbeiten) aus den Bereichen Markt-, Media-, Meinungs- und Sozialforschung oder aus verwandten Gebieten, die zwischen dem 1.1. und 31.12.2018 abgeschlossen wurden.
  • Zugelassen sind Arbeiten in deutscher und englischer Sprache, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Die Einreichung erfolgt ausschließlich auf Vorschlag durch die zuständige Hochschullehrerin/ den zuständigen Hochschullehrer.
  • Die Arbeiten werden in einer ersten Runde als Kurzfassung eingereicht.
  • Die Bewerbungsunterlagen für die erste Runde sind vollständig und gemäß den angegebenen Anforderungen an Umfang und Format (siehe Informationen zu den Bewerbungsunterlagen) einzureichen.
  • Die Anzahl der Einsendungen pro Hochschullehrer*in ist auf drei Arbeiten begrenzt.
  • Für die zweite Bewertungsrunde werden die nominierten Autoren gebeten, ihre komplette Arbeit zur finalen Bewertung einzureichen.
  • Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärt sich die Autorin/der Autor bereit, im Fall eines Gewinnes an der Preisverleihung teilzunehmen sowie die Arbeit auf dem Kongress am 20. und 21. Mai 2019 in Hamburg als Vortrag zu präsentieren.
  • Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist gebührenfrei.

Informationen zu den Bewerbungsunterlagen

Für die erste Bewertungsrunde sind einzureichen:
1. Kurzfassung der Arbeit (4 Seiten)

Die Kurzfassung der Arbeit hat zum Ziel sowohl den Kontext als auch die wissenschaftliche Herausforderung und Methodik darzustellen. Sie soll helfen, ein grundlegendes Verständnis sowohl der Fragestellung als auch der Lösungsmethodik und einen Überblick über die erzielten Ergebnisse zu geben.

In der Kurzfassung sind Bezeichnung der wissenschaftlichen Einrichtung sowie der Name der/des betreuenden Hochschullehrerin/Hochschullehrers mit anzugeben.

2. Selbsteinschätzung der Arbeit (1 Seite)
Die Selbsteinschätzung der Arbeit hat zu folgenden Punkten eine Stellungnahme zu beinhalten:

  • Praxisrelevanz des Themas
  • Innovativität des Untersuchungsansatzes
  • Erkenntnisgewinn und Umsetzbarkeit

Bitte beachten Sie, dass die Selbsteinschätzung Ihrer „Bewerbung“ um den Preis entspricht – überzeugen Sie die Jury mit einer klaren Aussage zu den jeweiligen Kriterien.

3. Inhaltsverzeichnis der Arbeit (Auszug aus der Masterarbeit bzw. Dissertationsschrift)

4. Kurzer tabellarischer Lebenslauf
Der Lebenslauf möge insbesondere die aktuellen Kontaktdaten (postalische Adresse, E-Mail, Telefonnummer) der Autorin/des Autors und - falls zutreffend - Angaben zur aktuellen Berufstätigkeit (Unternehmen und Postion) beinhalten.

5. Optional:
Eine Stellungnahme der/des betreuenden Hochschullehrerin/Hochschullehrers, welche die besondere Relevanz der Arbeit herausstellt, wird begrüßt.

Hinweise zu den Bewerbungsunterlagen

  • Die Kurzfassung sowie die Selbsteinschätzung unterliegen der jeweiligen Seitenbegrenzung und folgender Formatierung: Schriftgröße Arial 10 pt, einzeiliger Zeilenabstand, linker und rechter Seitenrand je 2,5 cm.
  • Seitenformat DIN A4
  • Alle Dateien sind im PDF-Format einzureichen.

Bewertungskriterien:

  • Praxisrelevanz des Themas
  • Problemverständnis
  • Innovativität des Untersuchungsansatzes
  • Anspruchsniveau der Instrumente/Methoden
  • Erkenntnisgewinn
  • Umsetzbarkeit

Die Jury

Leitung der Jury

Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lehner
Technische Universität Dresden

Weitere Jury-Mitglieder

Prof. Dr.

Prof. Dr. Dorothea Schaffner
vsms-Vorstand

Hartmut Scheffler

Hartmut Scheffler
Kantar TNS

Prof. Dr.

Prof. Dr. Henning Schröder
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof

Robert Sobotka

Robert Sobotka
VMÖ-Vorstandsvorsitzender