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 Shortlist - Beste Studie 2008
Nominiert für die Kategorie „Beste Studie 2008“ sind:
(in alphabetischer Reihenfolge)
 
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma)
 
ma 2007 Plakat

 

Die ma 2007 Plakat ist eine Kontakt- und Reichweitenstudie, die aktuelle, detaillierte und feinräumige Planungsdaten für verschiedene Plakatstellenarten zur Verfügung stellt.
Da Kontaktchancen mit Plakatstellen immer dort entstehen, wo Personen auf ihren täglichen Wegen außer Haus Plakate passieren, erfasst die ma 2007 Plakat die Mobilität und die „Wege außer Haus“ der Bevölkerung.
Die Untersuchung besteht aus zwei Teilen. Zum Einen wurden Personen in rund 21.000 CATI-Interviews bevölkerungsrepräsentativ zu ihren „Wegen außer Haus gestern“ befragt. Zum Anderen wurde eine technische Messung mit GPS zur Erfassung der Mobilität von 8.600 Personen in 24 ausgewählten Städten für die Dauer von sieben Tagen durchgeführt. Auf Basis des neu entwickelten Reichweitenmodells, das weitere Komponenten und Datenbestände enthält, können alle für die Mediaplanung relevanten Werte für jede geographisch verortete Plakatbelegung zielgruppenspezifisch berechnet werden.
Die ma 2007 Plakat leistet einen wertvollen Beitrag zur Exploration und Etablierung neuer Verfahren in der Markt- und Mediaforschung. Die Studie ist ein Pilotprojekt in der deutschen Medienforschung, das auch international Beachtung findet.
 
   
Unabhängiges Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH
 
Marktforschungsstudie für das
‚Apple iPhone’ in Deutschland im
Auftrag von T-Mobile

 

In Zeiten sich immer weiter differenzierender Märkte besteht zunehmend das Problem, dass Zielgruppen für neue Produkte eine außerordentlich geringe Inzidenz in der Gesamtbevölkerung haben und deshalb nur noch sehr schwer zu erreichen oder gar repräsentativ zu beschreiben sind.
Die von uns für die Markteinführung des Apple iPhone entwickelte innovative Untersuchungsmethodik mit einer Kombination aus CATI- und Online-Erhebung erlaubt nun einen unmittelbaren Link zwischen Offline- und Onlinebefragung und damit nicht nur eine qualifizierte zahlenmäßige Schätzung voraussichtlicher Käuferzahlen, sondern auch deren repräsentative Beschreibung im Rahmen von quantitativen Untersuchungen. Gleichzeitig ermöglicht sie durch ihre experimentelle Anlage die verlässliche Hochrechnung der Käuferanteile auf die Gesamtbevölkerung.
Durch ein spezielles Segmentierungsverfahren konnten die potenziellen iPhone-Käufer den "Erlebnismilieus" nach Gerhard Schulze repräsentativ zugeordnet werden.
Durch die ebenfalls methodisch neue experimentelle "Sofortkauf-Option" im Rahmen der Online-Befragung konnte die tatsächliche iPhone-Käuferzahl sehr genau bestimmt und hochgerechnet werden.
 
   
Vocatus AG
 
Smarter Pricing mit GRIPS

Im Rahmen einer "Multi-Client"-Studie mit Partnern des IRIS-Netzwerks in 16 Ländern über 10 Produktkategorien hinweg haben wir analysiert, welche qualitativen Unterschiede es zwischen Konsumenten z.B. im Hinblick auf Preismotivation, Preiskenntnis oder Preisvergleiche gibt, die eine differenzierte Interpretation geäußerter Preisbereitschaften notwendig macht. Wir konnten eine preispsychologische Konsumententypologie entwickeln, die im Kern produkt- und länderübregreifend gültig ist. Die Zugehörigkeit einer Person zu einem Typ ist dabei häufig produktabhängig. Die oft als Ausnahme zitierte "Hybridität" des Konsumenten ist also eher die Regel.
Alle Ergebnisse dieser Studie haben konkrete Implikationen für die praktische Preisforschung und -optimierung. Sie machen es notwendig, die qualitativen Unterschiede zwischen Konsumententypen bei der Definition einer Preisstrategie zukünftig stärker zu berücksichtigen, und den optimalen Preis nicht mehr nur auf Basis klassisch erhobener Preisbereitschaftskurven zu bestimen.
 
   
 
 
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4. - 6. Juni 2008

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