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Bekanntgabe der Preisträger |  | | |
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Frankfurt, 28. Juni 2007 – Auf der Galaveranstaltung des Kongresses der Deutschen Marktforschung, der bis zum 29. Juni 2007 im Forum der Messe Frankfurt am Main stattfindet, gab heute der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. die Träger des Preises der Deutschen Marktforschung 2007 bekannt.
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Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: Erstens geht es um die Studie des Jahres: Hier werden Studien gesucht, die eine inhaltlich spannende Fragestellung aufweisen, methodisch innovativ sind und eine nachweisbare Relevanz für das Unternehmen und seinen Erfolg aufweisen, zweitens um das Tool des Jahres. Es handelt sich um das Marktforschungsinstrument, welches eine echte Innovation in seinem Forschungszweig darstellt und einen erheblichen Vorteil gegenüber alternativen Ansätzen bringt. Für den diesjährigen Leistungswettbewerb waren 12 Arbeiten für die Studie des Jahres und 24 Bewerbungen für das Tool des Jahres eingegangen. 28 Universitätslehrstühle reichten Arbeiten von 30 Nachwuchsforschern ein.
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Darüber hinaus wird die Forscherpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet. Sie muss Herausragendes für die gesamte Branche geleistet und erreicht haben. Zum zweiten Mal seit 2005 wurde in diesem Jahr auch der Ehrenpreis der Deutschen Marktforschung für lebenslanges Engagement für die Marktforschungsbranche und ihr Image verliehen. Diese Auszeichnungen werden auf Basis von Vorschlägen an die Jury ausgewählt, welche den Preis der Deutschen Marktforschung betreut.
Der Preis des BVM/VMÖ Nachwuchsforschers geht an Jungwissenschaftler, die herausragende Dissertationen, Diplom- oder Magisterarbeiten verfasst haben.
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| Studie des Jahres |
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In dieser Kategorie platzierten sich das Marktforschungsinstitut eye square und der Internetanbieter eBay mit ihrer „Messung der Werbeeffizienz von eBay Online-Werbung“ ganz vorn. Angesichts der steigenden Ausgaben für Online-Werbung wird die Relevanz von Effizienzuntersuchungen dieser Werbeform immer wichtiger. Gängige Ansätze greifen dabei meist zu kurz, da sie nur den Zusammenhang zwischen Klicks auf eine Werbung und generierten Umsatz betrachten. Der preisgekrönte experimentelle Ansatz untersucht auf Basis eines speziellen Ansatzes die Wirkung der Darbietungshäufigkeit von eBay-Werbung auf die Anzahl der eBay Seitenaufrufe, die Anzahl und Höhe der erfolgreichen sowie nicht erfolgreichen Gebote bei eBay. Er ermöglicht es, eine Internet-Panelstudie an einer großen Stichprobe durchzuführen und die Wirkungen der unterschiedlichen Darbietungshäufigkeiten statistisch zu ermitteln. >>> mehr
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| Tool des Jahres |
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Sieger in dieser Kategorie wurde das Marktforschungsunternehmen Ipsos mit dem Forschungsinstrument "Line Evolution". Line Evolution löst ein Grund-Dilemma in der Optimierung von Produktlinien: Die Marktrealität zeigt häufig, dass die Konsumenten verschiedene Varianten oder Produkte innerhalb einer Kategorie gezielt nach Verwendungsanlässen auswählen. Gängige Instrumente gehen jedoch von der vollständigen Substituierbarkeit aller Optionen aus. Das von Ipsos entwickelte Instrument analysiert Käuferreichweite und die Schaffung von Kaufgelegenheiten in Bezug auf verschiedene Anlässe der Produktverwendung. >>> mehr
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| Marktforscherpersönlichkeit des Jahres |
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Ausgezeichnet wurde Dr. Raimund Wildner, Chef der Produkt- und Methodenentwicklung der GfK Gruppe und Geschäftsführer des GfK-Nürnberg e.V., für seinen langjährigen Einsatz für Forschung und Lehre. Dr. Raimund Wildner studierte in Nürnberg Wirtschaftswissenschaften und arbeitete am dortigen Lehrstuhl für Statistik, wo er 1984 promovierte. Seitdem ist er für die GfK tätig. 1988 wurde Wildner zum Leiter der zentralen Methoden- und Produktentwicklung der GfK Gruppe ernannt. Seit 1995 führt er zusätzlich die Geschäfte des GfK-Nürnberg e.V.. Wildner hat Lehraufträge an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft (NAA) und der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW). Er ist Ansprechpartner für Firmen und Universitäten am Marketing Science Institute in Cambridge, USA. Er veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen zu methodischen Fragen der Marktforschung sowie zur Marken- und Preisforschung. >>> mehr
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| Ehrenpreis der Deutschen Marktforschung |
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Professor Dr. Robert Schweizer wurde für sein lebenslanges Engagement für die Marktforschungsbranche mit dem Ehrenpreis der Deutschen Marktforschung gedankt. Schweizer hat von den Anfängen an anwaltlich alleinverantwortlich das Recht und die Ethik der Markt- und Sozialforschung entwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Wahrung der Forschungsfreiheit.
Schweizer studierte Rechts- und Staatswissenschaften sowie Volkswirtschaft in München und Lausanne. Er arbeitet als Rechtsanwalt und ist Marktforscher BVM. Schweizer ist von der 1976 gegründeten Kanzlei Prof. Schweizer aus umfassend auf den Gebieten des Rechts der Markt- und Sozialforschung sowie des Unternehmensrechts tätig. Er fungiert auch als Justitiar des ADM und Anwalt des BVM; er ist im Vorstand des Medienkonzerns Hubert Burda Media verantwortlich für den gesamten Bereich Recht. Von Anfang an war Schweizer juristisch zuständig für die in der Markt- und Sozialforschung geltenden Richtlinien. Er ist Ehrenmitglied des ADM. Seit 15 Jahren ist er Mitglied des Deutschen Presserats und war mehrfach dessen Sprecher.
Seit 1978 Lehrbeauftragter für Rechtstatsachenforschung und seit 1994 Honorarprofessor für Rechtssoziologie. Zudem wirkt Schweizer an der Universität München seit 1972 als Mitglied des Vorstandes der Internationalen Rechtsbibliothek im Institut für Internationales Recht. >>> mehr
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| BVM/VMÖ Nachwuchsforscher des Jahres |
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Mit diesem Preis soll der wissenschaftliche Nachwuchs motiviert und für hervorragende empirische Diplomarbeiten, Dissertationen und Forschungsstudien ausgezeichnet werden. Die Ausschreibung für diese Kategorie erfolgte separat über die Hochschulen, da ausschließlich Hochschullehrer Arbeiten einreichen dürfen. >>>> mehr
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