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Shortlist Studie des Jahres 2006 (in alphabetischer Reihenfolge)
 
AGOF

Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.
internet facts
Die Studie internet facts der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) stellt die aktuell wichtigste Entwicklung für Werbung und Mediaplanung im Internet dar. Mit der Studie werden die Reichweiten der wichtigsten Online-Werbeträger detailliert abgebildet und ihre Zielgruppen umfassend beschrieben (Grundgesamtheit: deutsche Wohnbevölkerung ab 14 Jahren). Zur Erhebung wird ein 3-Säulen-Modell bestehend aus einer technischen Messung, einer OnSite-Befragung und einer bevölkerungsrepräsentativen CATI-Studie eingesetzt. Die Teilergebnisse werden in einem mehrstufigen Verfahren zu einem Gesamtdatensatz fusioniert.
Mit der internet facts erfüllt die AGOF als Auftraggeber den Zweck, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und praxisnahe Standards in der Internet- und Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Nach der Veröffentlichung der ersten Regelstudie im Herbst 2005 erscheint die internet facts in 2006 quartalsweise und berichtet jeweils über einen dreimonatigen Zeitraum.
Präsentation der Studie auf dem Kongress der Deutschen Marktforschung am 05. Mai 2006
  
 Siemens  rheingold
Siemens Home and Office Communication Devices rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen
Qualitative Grundlagenstudie "Home Connectivity" 

Ziel der im Auftrag von ‚Siemens Home and Office Communication Devices’ (SHC) im Jahr 2005 vom Institut rheingold durchgeführten Studie war es, die Bedürfnisse der Endverbraucher in den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie und Unterhaltungselektronik herauszufinden. Da die identifizierten Konsumentenbedürfnisse möglichst global gültig sein sollten, wurde die Studie in den Ländern USA, China, Frankreich und Deutschland durchgeführt. Im Rahmen der Studie sollten der Status Quo und die Entwicklungsmöglichkeiten in den drei Bereichen exploriert und evaluiert werden.
Für die Studie wurde der Ansatz der morphologischen Markt- und Medienpsychologie gewählt, um vor allem unbewusste Motive herauszuarbeiten, die das Verbraucherverhalten determinieren. Die Studie wurde mit einem mehrstufigen Untersuchungssetting von einem Team international erfahrener Psychologen durchgeführt.
Die rheingold-Studie stellt eine völlig neue umfassende und bis dato nicht da gewesene Plattform der Mediennutzung jenseits kurzfristiger Marktentwicklungen dar. Sie bietet die Möglichkeit, strategische Überlegungen und konkrete Marketingmaßnahmen optimal an relevanten Verbraucherbedürfnissen auszurichten. Die Studie hat in besonderem Maße zur marktorientierten Fundierung der Strategie im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit von SHC geführt. Sie stellt in ihrer umfassenden Analyse und Ergebnislegung die Basis für die Definition und Entwicklung geeigneter konvergenter und innovativer Produktkonzepte.

 
ZDF  forsa
ZDF Werbefernsehen forsa - Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH
Die Mainzelmännchen: Kleine Kerlchen mit großer Wirkung

Eine Studie des ZDF Werbefernsehens zur Wahrnehmung und Wirkung von Werbung

Die Studie untersucht anhand eines modular aufgebauten Multimethoden-Designs den Einfluss der Mainzelmännchen auf verschiedene Faktoren der Werbewirkung. Variiert wurde der Einsatz der Mainzelmännchen zusätzlich nach der Werbeblocklänge, um so die Grenzen der kognitiven Leistungsfähigkeit der Fernsehzuschauer gegenüber den Werbebotschaften zu erforschen. Die aus der kognitiven Psychologie abgeleitete Hypothese hierbei war, dass die Aufnahmekapazität für – werberelevante - Informationen begrenzt ist.
Die Mainzelmännchen unterstreichen hier ganz deutlich wie sehr ihr Kultstatus ursächlich für die verschiedensten Dimensionen der Werbewirkung verantwortlich ist. Angefangen bei ihrem emotionalen Aktivationspotenzial, das sie hervorrufen und das weit über vergleichbare Einstellungsobjekte hinausgeht, bis hin zu ihrer kognitiven Werbewirkung in Form von enormen Erinnerungswerten. Und all das weitgehend unabhängig von der eingesetzten quantitativen Medialeistung. Die Ergebnisse weisen eindeutig darauf hin, dass ein sorgfältig konzipierter und eingesetzter Mediaplan den größtmöglichen Erfolg erzielt. Doch auch Kultfiguren brauchen einen angemessenen Rahmen, in dem sie sich präsentieren können. Dieser wird den Mainzelmännchen seit über 40 Jahren im ZDF Werbefernsehen zur Verfügung gestellt, so dass die kleinen Kerlchen optimale Bedingungen vorfinden, was wiederum den Werbekunden und ihren Marken zur bestmöglichen Kommunikationsleistung verhilft.

Präsentation der Studie auf dem Kongress der Deutschen Marktforschung am 05. Mai 2006
 
   
Shortlist Tool des Jahres (in alphabetischer Reihenfolge)
 

Dialego
Dialego AG
Virtual Research Worlds – Simulate the Difference!
Effiziente Konzepttests in einer Virtuellen Marktsimulation Online

Durch das zunehmend dynamische Konsumentenverhalten sowie den ansteigenden Innovationsdruck im Markt besteht auf Seiten der Konsumgüterindustrie Bedarf an „early-stage-tests“ für Produktkonzepte.
Der Dialego FutureMarket misst in der sehr frühen Produktentwicklungsphase valide das Erfolgspotential einen Marktanteil auf Basis Konzept der Idee und optimiert damit die Erfolgsquote neu gelaunchter Produkte. Der Erfolg oder Misserfolg einer Neuprodukteinführung wird simuliert und frühzeitig auf Basis von Gain- and Loss sowie Market Share-Bewertungen (volume & turnover) prognostiziert.

Präsentation des Tools auf dem Kongress der Deutschen Marktforschung am 05. Mai 2006
 
ISM GLOBAL DYNAMICS  

ISM GLOBAL DYNAMICS

AD*DYNAMICS - Ausbruch aus der Anspruchsfalle - Werbung so messen, wie sie wirkt: subtil!
ISM GLOBAL DYNAMICS entwickelte einen neuen Werbewirkungstest, der Werbemittel vor der Schaltung strenger und zugleich sensibler als bisher auf den Prüfstand stellt. Bisherige Pretests benchmarken gegen historische Datenbanken und führen Unternehmen und Kreative in eine „Anspruchsfalle“: Es lässt sich zeigen, dass die Referenz-Scores traditioneller Pretests über die Jahre steigen und steigen, zugleich sinken mittelfristig die Chancen, dass ein neues Werbemittel das Top-Quartil erreicht. Das neue Tool benchmarkt konsequent gegen die aktuelle Realität: die Kommunikation der Wettbewerber. Das Tool verzichtet so auf methodisch fragwürdige Entscheidungsgrundlagen und beinhaltet zugleich eine Vielzahl innovativer Ansätze für Recall- und Persuasionmessung sowie eine inhaltsanalytische Kommunikationsanalyse, die Marketing und Agenturen klare Optimierungshinweise vermittelt. So führt das Tool Kunden und Agenturen aus der „Anspruchsfalle“ und bietet zugleich Werbewirkungsmessung auf höchstem methodischem Niveau.
Präsentation des Tools auf dem Kongress der Deutschen Marktforschung am 5. Mai 2006.
 
USP market intelligence
USP market intelligence GmbH
Entwicklung des Purchase-Panels

In verschiedenen Bereichen des zweistufigen Handels und insbesondere im Convenience-Markt besteht seitens Industrie und Handel ein hoher Bedarf an validen und operationalisierbaren Paneldaten. USP hat als Retail-Panel-Newcomer mit dem Purchase Panel ein innovatives Verfahren aufgebaut und im Markt eingeführt, mit dem den Nutzern aus Industrie und Handel repräsentative Daten im Tankstellenbereich in einem permanenten Panel-Tracking vorgelegt werden können. Dabei werden die Warenströme statt über Scanning über die Einkäufe der Outlets erfasst unter Verwendung der elektronisch abrufbaren Hineinverkaufsdaten des Großhandels.

In der Zusammenfassung die wichtigsten Veränderungen bzw. Vorteile aus Kundensicht:

Datenvalidität

Detailierungsgrad der Informationen (Ausweis von Markanteilen bis auf die 2 stellige PLZ)

Möglichkeit, Verkaufsgebiete oder sonstige regionale Strukturen (urban/rural, Städte mit Marketingaktivitäten vs. Städte ohne Marketingaktivitäten) nachzubilden und zu berichten.

Informationen sind operationalisierbar (Vertriebssteuerung)

Trotz des signifikant höheren Informationsgehaltes sind die Kosten nicht höher als für die klassischen Panels.
Präsentation des Tools auf dem Kongress der Deutschen Marktforschung am 05. Mai 2006

 
   
 
 
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