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Mobilität gilt als einer der Megatrends, der das Leben von Menschen, der Wirtschaft und Politik schon heute und mehr noch in Zukunft bestimmt. Mobilität eröffnet Freiräume und ist Grundlage unserer Arbeit, unseres Konsums und unserer Lebensweise. „On the Move – die vielen Facetten der Mobilität“ war das Thema des 44. BVM-Kongresses, der vom 6. bis 8. Mai 2009 in Dresden stattgefunden hat.
Zum Hintergrund des Kongressthemas
Die modernen technologiegetriebenen Möglichkeiten der Mobilität beinhalten immer vielfältigere Formen räumlicher und sozialer Bewegungen in Beruf, Familie und Freundeskreis, beim Konsum und bei Freizeitaktivitäten. Dabei spielen nicht mehr nur die steigende Zahl von Fortbewegungsmöglichkeiten eine Rolle, sondern in immer stärkerem Maß auch Formen der Kommunikation und Vernetzung, die uns die fortschreitende Digitalisierung unserer Alltagswelt und die Entwicklung der Kommunikationstechnologien bescheren.
Wir nutzen diese, wenn wir temporär oder dauernd „vor Ort“ bleiben müssen, um gleichzeitig ganz anderswo dabei zu sein, uns selbst einzubringen und an Entscheidungen teilzunehmen. Genau das Gleiche tun wir auch, wenn wir unterwegs oder auf Reisen sind. Mit mobiler Kommunikation überbrücken wir fast jede Distanz, um privat oder geschäftlich am Ball zu bleiben und unsere Arbeit zu erledigen, unsere Kontakte zu pflegen sowie unseren Freizeitinteressen nachzugehen.
Die Bereitschaft, mobil zu sein, und das Verfügen über Mittel, die uns das erlauben, sind Merkmale des modernen Lebens schlechthin. Mobil sein heißt allzeit präsent, vernetzt und deshalb erfolgreich sein. Wer nicht mobil ist, der riskiert, ins Abseits oder in Vergessenheit zu geraten. Dies gilt für den Einzelnen ebenso wie für die Akteure und Organisationen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Fragestellungen des Kongresses
Der Kongress hat innovative Antworten auf die Frage präsentieren, wie die Marktforschung Wirtschaft und Politik darin unterstützen kann, zukunftsweisende Infrastrukturen und Technologien zu planen und zu entwickeln, die den Menschen ein Optimum an Mobilitätsmöglichkeiten und effiziente Lösungen zur Mobilität von Gütern und Dienstleistungen verschaffen. Und er hat veranschaulicht, wieweit sich die Marktforschung selbst in ihren Methoden und Technologien „mitbewegt“, um zu einem besseren Verständnis moderner Mobilitäten beizutragen.
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