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Zum Hintergrund des Themas
Die Finanzkrise und ihre auch weiterhin spürbaren Folgen waren das vorläufig letzte wirtschaftliche Schlüsselereignis, das auch eine verheerende Wirkung auf die faszinierende Welt der Marken hatte. Denn manches der bis dahin als Bastionen der Markenwelt geltenden Unternehmen aus der Welt der Banken und Versicherungen gerieten ins Wanken. Die Finanzbranche verlor einiges von ihrer strahlenden Aura. Noch vor wenigen Jahren galten – von wenigen Ausnahmen abgesehen – Finanzdienstleistungsunternehmen als die Marken schlechthin, denen die Konsumenten die Attribute Kompetenz, Sicherheit, Glaub- und Vertrauenswürdigkeit zuschrieben. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass das Image dieser Unternehmen – samt ihrer professionellen Kommunikation und ihrem Bekenntnis zu Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und Partnerschaft mit dem Kunden – stark gelitten hat.
Zweifellos sind die Finanzkrise und ihre Folgen in der jüngeren Vergangenheit das wohl krasseste Beispiel der Entzauberung starker Marken – und in der Folge sogar der Reputation nicht weniger Länder und anderer ehrwürdiger Institutionen der westlichen Welt. Es gibt zahlreiche Bespiele aus verschiedensten wirtschaftlichen Bereichen – bei Unternehmen und ihren Marken, Wirtschaftszweigen, bei Volkswirtschaften und ihren Währungen, aber auch in Institutionen des politischen und sozialen Lebens –, die zeigen, dass es eines langen Atems und der Kontinuität bedarf, das Vertrauen in eine Marke oder eine Institution und in deren Attraktivität aufzubauen und zu erhalten, dass es dagegen sehr schnell gehen kann, dieses Kapital an Vertrauen und Attraktivität zu vernichten.
Diese Entwicklungen haben nicht nur Politik und Wirtschaft, sondern vor allem die Menschen betroffen. Sie weckten – über den Schaden hinaus, den die direkt von Spekulation, Banken- und Versicherungspleiten und Börsencrashs Betroffenen erlitten haben – bei vielen Menschen auch Verunsicherung, Angst und Empörung. Entsprechend liegt der Schluss nahe, dass die Themen Marke und der Umgang mit ihr in einem viel grundsätzlicheren Kontext begriffen und angegangen werden müssen.
Der Kongress lebt von Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven der Markt- und Sozialforschung. Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, versprechen wir Ihnen ein hoch interessiertes und kompetentes Publikum, das großes Interesse hat, von Ihren kreativen Ideen und Konzepten, wegweisenden Studienergebnissen und innovativen Techniken zu hören. Sie liefern einen spannenden Beitrag. Wir bieten Ihnen die Bühne und ein interessiertes Publikum dafür. Lassen Sie uns gemeinsam einen spannenden Kongress veranstalten.
Und wir haben – ganz neu – noch ein attraktives Angebot für die Referenten:
Erstmals Auszeichnung des zum Kongress eingereichten „Best Paper“
Jedes Jahr werden im Rahmen des Call for Papers zum Kongress der Deutschen Marktforschung zahlreiche interessante Beiträge eingereicht. Die meisten von ihnen sind Beispiele für Best Practice: innovativ, kreativ und zugleich methodisch fundiert. Sie haben einen hohen Wert für die marktforscherische Praxis und die Zukunft der Profession. Im Rahmen der Verleihung des Preises der Deutschen Marktforschung wird deshalb auf dem BVM-Kongress 2012 erstmals das in Bezug auf Innovationsgrad sowie thematische und praktische Relevanz beste Manuskript ausgezeichnet. Details zu den Terminen und den einzureichenden Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Seite 'Call for Papers'.
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