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 Rückblick 2003
  Substanz in Marketing,
  Kommunikation und Forschung
 
  /VIII. Kongress der Deutschen
  Marktforschung
  21. - 23. Mai 2003 • München •
  Rückblick
  Berufsverband
  Deutscher Markt- und
  Sozialforscher e. V.
 

Substanz ist gefragt


In Zeiten wirtschaftlich engerer Spielräume gibt es Druck auf alle Anbieter von Produkten und Dienstleistungen. Auch die Marktforschung ist von dieser Entwicklung nicht verschont geblieben. Die Nachfrager von Marktinformation reagieren unterschiedlich: manche erwarten die gleiche Information für weniger Geld, andere halten Ausgaben für Information für einsparbar und vergeben weniger Aufträge.
Wir Marktforscher in Instituten und Unternehmen müssen dagegen folgendes klar machen:
An Ausgaben für Marktinformation zu sparen, heißt letztlich Desinvestition! Die Kosten für dieses Verhalten schlagen sich nicht in der monatlichen Ergebnisrechnung nieder, sondern erst in der längerfristigen Erfolgsbilanz.
Der Forderung nach niedrigeren Kosten für Information muss differenziert begegnet werden. Standardisierte Messungen sind meist einer Effizienzsteigerung durch Rationalisierungsmaßnahmen zugänglich.
Je nach Informationsbedarf kann auch der Einsatz weniger kostenintensiver Instrumente, wie insbesondere im qualitativen Bereich, die erforderlichen Informationen und Einsichten erbringen.
Im übrigen gibt es viele Fragestellungen aus Marketing und Kommunikation, die nicht mit dem Einsatz von Standard-Instrumentarium zu beantworten sind. Hier sind differenzierte, problemgerechte Vorgehensweisen zu wählen, die dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen. Vor allem gilt es, die Substanz der Problemstellung zu erkennen und entsprechende Lösungen zu erarbeiten.
Dieser Anspruch wurde vom Kongress verfolgt. Deshalb wurde das zwar nicht neue, gleichwohl gerade neuerlich hochaktuelle Thema "Marke" in zwei Tagen gründlich und facettenreich behandelt - und damit  eben auch der Anspruch auf Substanz eingelöst.
Angereichert wurde das Programm durch „Zukunftsorientierung“: zum einen mit dem Thema "Zielgruppen in Zukunft" zum anderen mit dem Förderpreis, der Nachwuchswissenschaftler auszeichnet, die mit ihren Arbeiten die Forschungsfront an den Hochschulen abschreiten und damit zukünftige Wege der kommerziellen Forschung weisen.
Wie immer beim BVM gab es ein splendides Rahmenprogramm.
Wir haben uns gefreut, Sie in München im Kreis der Marktforscher zu begrüßen.
 
Gerhard Breunig
BVM Vorstandsvorsitzender

 

Der BVM-Kongress 2003 fand statt im Forum-Hotel München
 
 

 
Mittwoch, 21. Mai 2003
 
Vor dem offiziellen Kongressbeginn:
 

11:00 - 15:00

Sitzung der BVM-Gremien

15:00 - 18:00

BVM Mitgliederversammlung

Abendprogramm
 

19:00 - 23:00

Get Together: Bayerisch-fröhlicher Auftakt im Salettl bei Paulaner am Nockherberg

 
   
Donnerstag, 22. Mai 2003
 
Auftakt
 

09:20 – 09:30

Eröffnung und Begrüßung • Dr. Gerhard Breunig, BVM Vorstandsvorsitzender

09:30 – 09:40

Grußworte des ADM • Dr. Klaus L. Wübbenhorst, ADM-Vorsitzender

09:40 - 09:50

Einführung • Dr. Joachim Scharioth, NFO Infratest

Block A
 

09:50 – 12:30

Die Marke im Visier • Chair: Dr. Joachim Scharioth

09:50 – 10:30

Keynote Speach „Medien und Marke“ • Prof. Dr. Hubert Burda, Hubert Burda Media

10:30 – 11:00

Kaffeepause

11:00 – 11:30

"Quo vadis Marke?" • Bernd M. Michael, Grey Europe

11:30 – 12:00

"Verständnis der Marke – Domizlaff und seine Jünger: Missverständnisse und ihre Folgen"
Peter Zernisch, Consultant

12:00 – 13:30

Mittagspause

Block A (Fortsetzung)
 

13:30 – 17:00

Die Marke im Visier • Chair: Dr. Joachim Scharioth

13:30 – 14:00

"Politiker als Marken" • Prof. Dr. Klaus Kocks, CATO, Birgit Krause, Forsa

14:00 – 14:30

"Faszination der Marke – MINI: Is it love? Case Study" • Torsten Müller-Ötvös, BMW Mini

14:30 – 15:00

"Wert der Marke – Eine seriöse Ermittlung des Markenkapitals erschließt neue Ertragsquellen" • Dr. Christoph Binder, BLP Düsseldorf

15:00 – 15:30

Kaffeepause

15:30 – 16:00

"Die Magie der Marke – Eine tiefenpsychologische Erklärung und ein neuer Forschungsansatz" • Prof. Dr. Gert Gutjahr, IfM Mannheim

16:00 – 16:30

Diskussion mit Referenten zum Thema Marke

16:30 – 17:30

ESOMAR Prime Time für Esomar-Mitglieder und interessierte Gäste

Abendprogramm
 

19:30

Einladung auf die Praterinsel in den Füllhallen und der Orangerie

 
   
Freitag, 23. Mai 2003
 
Block B
 

09:30 – 11:00

Workshop • Chair: Sabine Menzel, L’Oréal

09:30 – 11:00

"Alternativmodelle zur Kooperation Betrieb-Forschung" • Porträts und Podiumsdiskussion
Silke Münster, Coca Cola • Dr. Jesko Perrey, McKinsey • Dieter K. Veitengruber, MRC Kronberg/Ts. • Hartmut Scheffler; TNS Emnid

11:00 – 11:20

Kaffeepause

Block C
 

11:20 – 12:30

Verleihung Förderpreis der deutschen und österreichischen Marktforschung

12:30 – 14:00

Mittagspause

Block D
 

14:00 – 15:30

Zielgruppen in Zukunft • Chair: Dr. Karin Dürr, Chefredakteurin Planung & Analyse

14:00 – 14:30

"Zielgruppen der Zukunft und die Praxis der Gegenwart"
Wolfgang Plöger, Thomas Perry, Sinus Sociovision

14:30 – 15:00

Ein neues Modell zur Beschreibung von Trendsettern
Dr. Bernad Batinic, Universität Erlangen-Nürnberg

15:00 – 15:30

Familie als Zielgruppe von Marken • Dr. Christoph Melchers, IFM Freiburg

Block A (Fortsetzung vom Vortag)
 

14:00 – 16:00

Die Marke im Visier • Chair: Andreas Weber, Andreas Weber global Communication

14:00 – 14:30

"Management von Marken – Unternehmen im Wandel / Marken im Wandel?"
Dr. Markus Brückner, TotalFinaElf Deutschland

14:30 – 15:00

"Wechsel der Marke – brand transition: aus VIAG Interkom wird O2" • André Schloemer, O2

15:00 – 15:30

"Wirkungszentren der Marke – Neurowissenschaftliche Markenforschung: erste Ergebnisse"
Dr. Peter Kenning, Dr. Michael Deppe, Universität Münster

Abschluss-Plenum
 

15:30 – 16:00

"Strategie für die Marke – Strategische Markenführung zur langfristigen Erfoglssicherung"
Dr. Irene Hubertz, NFO Infratest Marketingforschung

16:00

Schlussworte

Abendprogramm
 

19:00 – 23:00

Farewell: München delikat bei Dallmayr

 
   
 
 
 
 
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